pictures/Bilder

1 01 2009

Here´s a link with some pictures from Mosambique …

 

Hier gibt´s einen link mit Bildern aus Mosambik …

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Neuigkeiten Dezember 2008

1 01 2009

Hallo ihr Lieben,

 

die Regenzeit hat begonnen, was gut fuer die Felder ist, da es sonst naechstes Jahr nix zu essen gibt, aber die Strassen … Haeuser stuerzen ein … Sachen schimmeln …

 

Da wir ja nun einen Lkw haben konnten wir nun endlich auch noch den Kindern eine lebensmittelmaessige Unterstuetzung bringen, die noch nichts bekommen hatten …

mit einem mit getrockneten Mais beladenen Lkw machten wir uns auf den Weg nach Tambara, was ganz im Norden unserer Provinz, am Zambesifluss liegt.

Die Strassen hier sind immer so eine Sache, man weiss nie … erst steckten wir im Sand fest … wir mussten den gesamten Lkw entladen … diese Saecke wiegen ja nur 80 kg … haben es dann aber geschafft mit ein paar Steinen und Holzstuecken und der Hilfe einiger Leute den Lkw wieder rauszukriegen … alle Saecke wieder drauf … inzwischen wurde es dunkel … wir fuhren weiter … ich wusste, es gab noch ein Hinderniss, einen Fluss ueberqueren … machte mir aber nicht allzu viele Gedanken, weil ich es schon mehrmals problemlos geschafft habe … ach, ja, erst hatten wir noch eine Auseinandersetzung mit wilden Stieren auf dem Weg … haben es aber geschafft zu entkommen … dann rein in das Wasser … mit Schwung … wir waren schon fast draussen als wir auf einmal einen lauten Knall hoerten und der Motor ausging … und nicht mehr startete … das Auto auf der anderen Seite wollte uns nicht rausziehen, nur fuer einen Haufen Geld, was wir aber nicht hatten … dann kam ein Auto hinter uns und der Fahrer meinte, es sei wohl doch besser uns aus dem Weg zu raeumen, auch ohne was zu bezahlen … es fehlte auch echt nur 1 m aus dem Wasser raus … leider war er nicht bereit uns bis nach Tambara abzuschleppen, obwohl es nur 12 km waren … so machten wir uns es eben auf den Maissaecken gemuetlich … soweit das ging … versuchten ein bisschen zu schlafen … aber natuerlich tonnen von Muecken wegen des Wassers … um 23 Uhr kam ein Lkw, voll beladen mit Menschen und Dingen … ich sprach mit dem Fahrer … sie waren bereit uns abzuschleppen … 

Danke, Jesus … gar nicht so einfach zwischen Bueschen und Schlagloechern, Steinen und Schlamm, zu lenken und zu bremsen, wenn der Motor aus ist, aber wir kamen an …

leider hatte der vorherige leitende Pastor hier etwas Verwirrung verursacht … so konnten wir nicht entladen und es uns in einer der Lehmhuetten auf dem Boden gemuetlich machen … einige schliefen unter dem Lkw, andere auf den Saecken …

am naechsten Morgen gab es dann Gott sei Dank Versoehnung mit dem Pastor …

die Kinder bekamen, was wir mitgebracht hatten …

nebenbei versuchte ich irgendeine Loesung fuer unseren Lkw zu finden … die Leute waren verstaendnisvoll und hilfsbereit … wohl jeder, der irgendetwas fahrbares besitzt hat schon irgendwann mal in demselben Wasser gelitten … eine ganze Reihe Lkws steht seit Jahren unbenutzt rum, weil der Motor kaputt ist oder die entsprechenden Ersatzteile nicht verfuegbar sind … ich sagte zu Jesus, das kommt auf keinen Fall in Frage … der Lkw ist nagelneu (zumindest fuer uns, sonst ist er 16 Jahre alt) und wurde uns nicht zum hier rumstehen gegeben … wir mussten irgendeine Loesung finden … er fuhr keinen Meter mehr, aber dort stehen lassen war keine Option, denn sobald es regnet ist die gesamte Strasse fuer die naechsten Monate nicht mehr befahrbar … keiner der Mechaniker war in der Stadt … ich fand schliesslich jemanden, der dort fuer ein Aidsprojekt verantwortlich ist, sich aber gut mit Autos auskennt und zumindest das Problem diagnostizieren konnte … dann trafen wir jemanden, der 10 Jahre Erzieher in einem Waisenhaus war, in dem einer aus meinem Team aufgewachsen ist … und weil die sich kannten war er bereit uns zu helfen, wenn wir keine andere Loesung finden … sein Lkw war genau soviel groesser, das unserer draufpasste … Danke, Jesus … ich wurde auf einen Huegel gezogen und geschoben (der als Rampe dienen musste) und dann drauf auf den Lkw … die “Passagiere” sassen auf unserem Lkw auf dem anderen Lkw, mit Ladung …

Erstmal ging alles gut. Dann kurz vor Catandica war einer der Reifen so heiss, das weiterfahren gar nicht mehr ging – ohne in Flammen aufzugehn. Es blieb uns nix anderes uebrig als wiederum auf oder unter dem Lkw zu schlafen, zumindest fuer 2 Stunden … .

Die Leute, die nach Catandica vorgeschickt worden waren um den kaputten Ersatzreifen zu flicken konnten leider auch nix machen, weil es an dem Morgen keinen Strom gab … so fuhren wir langsam weiter … UND kamen am Ziel an!! Die Frage war nur, wie kriegen wir den Lkw wieder von dem Lkw runter – ohne Rampe … wiegt ja doch ein bisschen … . Jemand hatte die schlaue Idee unseren Sandberg zu nutzen, den wir fuer den Bau des Mitarbeiterhauses angehaeuft hatten … – und es funktionierte!!

Mitlerweile ist der Lkw repariert, wir konnten alle Ersatzteile super guenstig in Beira bekommen (haben auch echt alle gebetet) … und faehrt wieder super … 🙂

 

Was gerade nicht so schoen ist … ich bin (erstmal) aus meinem Haus in Catandica ausgezogen … hatte ich so nicht geplant … ging aber einfach gar nicht mehr … so bin ich momentan in Chimoio bei anderen Missionaren, auch von Iris. Wir werden ab naechsten Monat gemeinsam ein Haus hier mieten, noch zusammen mit einem brasilianischen Ehepaar, das ab Januar auch hiersein wird, erstmal fuer 6 Monate, dann sehen wir weiter. Es ist echt traurig und einfach immer wieder die gleiche Geschichte … sobald jemand eine uebergeordnete Leitungspostion hat verwandelt er sich zu einem Herrscher, der seine Macht auf eine nicht sehr nette Art und Weise ausuebt und will nur noch Geld … .

Wie dem auch sei, Gott wusste, das es so kommen wird und trotz allem habe ich die tiefe Gewissheit, das alles genau so passt. Einer unserer nationalen Leiter kommt demnaechst, dann sehen wir weiter. Ich moechte gerne, dass die Arbeit in Catandica weitergeht. Die Kinder sind soweit okay. Ich halt euch auf dem Laufenden …

 

Bin wieder wohlbehalten zurueck aus Zimbabwe … kein Colera, ohne Schrammen, mit Auto … es war nicht leicht, aber wir haben es geschafft!!

Der erste Lkw … in der Nacht vor der Abfahrt stellte sich heraus, der Fahrer des Lkws, den ein Freund organisiert hatte hatte keinen Pass – braucht man aber fuer Zimbabwe …

Der zweite Lkw … ja, ja, alles kein Problem … 11 Tonnen … machen wir … am naechsten Morgen tauchte ein LKW auf, der mir ein “bisschen” klein erschien fuer unsere Ladung, max. 4 Tonnen … sie wollten ihn trotzdem laden … ich versuchte sie zu ueberzeugen, das das vielleicht nicht die Idee des Jahres ist … schon bei halber Ladung brach er fast zusammen … und das im Stillstand … schliesslich sahen sie es auch ein …

neue Suche …

Der dritte Lkw … ein 8 Tonnen Lkw … aber gross und stabil genug … wir beginnen die Ladung (220 x 50 kg Saecke) von dem einen Lkw auf den anderen zu laden … endlich … Aufatmen … dann, auf einmal bekommt der Fahrer doch bedenken, lieber doch nicht nach Zimbabwe … das, nachdem schon die halbe Ladung auf dem Lkw ist …

wieder auf den alten Lkw zurueck …

verschiedene Leute versuchten mir zu helfen einen Lkw zu finden … aber keiner von den versprochenen Lkws tauchte jemals auf …

wir verbrachten die Nacht in Chimoio bei Freunden …

am naechsten Morgen auf zu neuen Abenteuern … wiederum keiner der Lkws, die eigentlich haetten kommen sollen kam …

ich betete … Jesus, bitte … heute ist Freitag … wir brauchen jetzt wirklich einen ausreichend grossen Lkw fuer den Preis, bis zu dem wir bezahlen koennen … diesmal suchte ich nicht lange … und fand einen guten, fast neuen 16 Tonnen Lkw … der Fahrer hatte einen Pass … war nicht andersweitig verbucht … checkte kurz mit seinem Chef ab … und kam dann gleich mit … wir laden erneut … mitlerweile der vierte Lkw … diesmal ging alles gut …

ich erledigte die Zollpapiere in Manica … hab ja inzwischen gelernt, wie das geht …

auf zur Grenze … Gunst bei allen Beamten … keine Probleme, weder auf der mosambikanischen, noch auf der zimbabwianischen Seite … nach nur 5 Stunden raus aus der Grenze … aber dann wurden wir aufgehalten … die Agrikulturleute wollten unsere Ladung inspizieren … na gut … ich wurde in ihr Buero gerufen … nachdem ich mich weigerte Bestechungsgelder fuer noch irgendsoein Papier zu bezahlen, das kein Mensch braucht, wurde unser Lkw konfisziert … sie versuchten mich zu ueberreden, es seien nur 50 Dollar … ich war nicht bereit, die Korruption zu unterstuetzen … sagte zu Gott, er muesste ein andere Loesung finden … die Zimbabwianer versuchten mit ihnen zu reden … auf einmal wurden wir alle ins Buero gerufen … der Chef gab mir meine Papiere zurueck und meinte, wir sollten jetzt alle fuer ihn beten … kurz mal das Buero geschlossen … wir beteten … und zogen weiter … Halleluja!!!

Gegen 23 Uhr machte sich einer meiner Hinterreifen selbststaendig … Gott sei Dank fuhr ich langsam in dem Moment, auf den Lkw hinter uns wartend … ich sah Funken im Rueckspiegel und hielt an … der Reifen 20 Meter von der Strasse entfernt … keine der Schrauben, die den Reifen halten auffindbar … das Metal war etwas verformt vom auf der Strasse schleifen …  wir verbrachten die ganze Nacht damit irgendwie das Problem zu loesen … der Fahrer des Lkws war echt ein guter Mechaniker und ein grossen Segen … fuhren dann weiter gegen morgen … natuerlich, weil wir jetzt waehrend des Tages fahren mussten jede Menge korrupter Polizei an der Strasse … dreimal fehlte nicht viel, dass unser Lkw beschlagnahmt wurde … das Problem ist einfach, dass derzeit weder die Polizei noch das Militaer mehr bezahlt wird, so versuchen sie andersweitig zu ueberleben … ausserdem hatten wir auf unserem Lkw genau das, was jeder zur Zeit haben will in Zimbabwe, es aber nirgends gibt … es kommt immer noch keine internationale Hilfe ins Land rein … aber Gott war treu, wir haben es geschafft, die gesamte Ladung kam sicher in Harare an … und auch beim Verteilen wurde uns nix abgeknoepft … ihr haettet die gluecklichen/strahlenden Gesichter der Kinder und Hiv + Witwen sehen sollen … 🙂

das meiste haben wir verteilt, einen Teil haben wir nicht mehr geschafft … so werde ich demnaechst nochmal hingehen …

 

Liebe Gruesse von

Claudi





news December 2008

1 01 2009

Dear friends and family,

 

Lots of things have been happening as usual …

 

We were able to finish the food distribution in our province (Manica) … we were hoping and praying for another truck and the Lord answered … so we could go to Tambara … but men, we suffered ’cause the road there is not exactly a good road … first we got stuck in the sand … we had to unload the whole load that was on the truck … with some wood, stones and dried grass underneith we finally managed to push it out with the help of some other locals … everything back on … it was getting dark … we continued … I knew there was still a river we needed to pass, but I wasn’t too worried since I had been driving through it a couple times before bringing food there … this time though when we were almost through, just 1 m missing … the truck stopped driving … someone pulled us out but didn’t want to pull us until Tambara, even though it was only 12 km … we tried to make ourselves as comfortable as possible to sleep on top of the bags of maize … after about 2 hours another bigger and higher up truck came, loaded with people and things … I got up to speak with the driver to please pull us until Tambara … he was willing to help, thank God … someone offered we could cook something at his house … so I went with another person of our team … we had dinner at about one in the morning and went back to sleep on top of the bags of maize ’cause the former provincial pastor had created confusion with the districtal pastor there so we couldn’t stay at his house as planned … we were able to sort out things the next morning … the food was given to our orfans there … but we were still stuck there with a broken down truck … many people were trying to help us ’cause they understand the problem … about every truck there has suffered the same way we did at some point … there are 5 trucks just standing around for 2 years, unable to be fixed … I was praying … and the Lord sent an 2 “angels” … first a good mecanic (who wasn’t working there as a mecanic, just happened to come there that day to do an “Aids project”) who discovered correctly what the real problem was, then someone with a bigger truck who had been an educator for about 10 years to one of our team members growing up in orfanage … so they knew each other very well … he offered to leave that day (which he hadn’t planned) and carry our truck back to Catandica for next to nothing … praise the Lord … our truck was being pulled and pushed up on a hill to get on the other truck, just big enough … later on in the evening when we were almost home that truck couldn’t drive any further due to tire problems … I couldn’t believe that … so we slept on top of the truck again … 🙂 – just without maize this time … after the tires had cooled down we continued, driving slowly and reached home … praise the Lord!!!

oh well, things happen when you go to the bush, feeding the hungry, but God is always there and there is always a solution, some help that God sends …

also, our wonderful driver and mecanic together with the other people from his family managed to fix our truck and it is perfectly fine now … 🙂

 

Now I need to tell you something, maybe not so nice … I had to leave in Catandica … and that quickly … so for now I am in Chimoio, staying with friends who are also missionaries with Iris … my things, the car and our truck are here also … as soon as one of our national leaders can come here we’ll work out what will happen with the centre there … right now I don’t know … I only know that God knows … please pray for this situation … that God brings peace, for the children, my protection and that I can continue to be here …

there is a lot of witchcraft against us as missionaries at this moment, but we are at peace in the midst of the storm … 

 

Let me share with you a bit about our last trip to Simbabwe

It wasn’t easy, to say the least, but we managed, praise the Lord!!!

It took us over a month to organise all the documents, I didn’t know what to do anymore, just pray … the agricultural authorities in Harare just didn’t want to give us their permission to bring in the food, but finally they somehow decided to give us their paper – thank God!

I got my Dire (residence permit) back from the immigration, within only a few days and the livrette of my car which I had sent to Maputo to be changed, since I have a canapee on now … 🙂 – thank you so much Iris Ministries South Africa, it really helps.

One of my friends here had organised a 12 t truck, but the night before we were going to leave I found out as I was personally talking to the owner, that the driver didn’t have a passport, so it wasn’t quite possible to go with them … I had to find another truck … quickly … I did … made an agreement with the owner … everything was fine, I thought … the truck showed up at the factory the next morning … it was small and only for 4 tons …

I know that overloading is normal here, but 3 times the weight?! Nevertheless they started to loaded the truck, it almost broke down just by standing there with the weight on it. I kept on talking the owner, telling him that we’ll destroy his truck, if we went like this. In the end he agreed that the weight is too much … so off I went running around town to find yet another truck … finally I found a strong 8 t truck and I thought we could probably try with this one … back to the factory … as the truck was half loaded the owner decided that he didn’t want to go anymore … so we had to unload again … many people were trying to help me and promised trucks that would be coming … none of them ever showed up … we had to stay in Chimoio with friends that night … I thought everything would be okay to go the next morning, but once again the trucks which were supposed to be there never came … so I left again looking for a truck and this time God gave me success … I found a good 16 t truck which could easily carry the weight and that time the load actually went on the truck, stayed on there and we left!!

Since I know the director of customs now it wasn’t a problem to do the customs papers on the mosambican side and even on the simbabwian side we were amazingly quick this time. We were already outside of the border when the problems started … some people wanted to inspect the food … okay … we let them see … as we finished they came up with another paper which we should have, but didn’t … I refused to bribe them, so we stayed there for a while … they wanted to confiscate our truck … it wasn’t funny … in the end the guy gave me back the papers and asked us to pray for him … I thought that was good … .

We continued driving to Harare … at about 11 p.m one of the tires of the back of my car came off … thank God I was driving slow at that time, waiting for the truck driving behind us … we spent all night trying to resolve the problem … but then continued … now we had to drive to Harare during the day which was not so good ’cause there was lots of police around then … 3 times our truck was almost taken by the police … they wanted what was on the truck, so were coming up with something that supposingly was not okay with our papers … it was a miracle that they let us go every time after speaking to them for a long time … God has been faithful!

It is not the easiest thing to do something that noone else does … all of the NGOs are still not functioning in Simbabwe … there is still no international aid coming in … and what we had on our truck is what everyone wants there to eat these days, but is not available anywhere … neither the police nor the military is getting paid anymore, so they’re trying their luck to get something from the cars & trucks driving by by being corrupt …

We spend about a week there to distrute what we had to the many orfans and HIV positiv widows, then had to go back … it was also nice to see some wild animals like elefants and zebras in Kariba …  🙂

We managed to distribute most of the food, but not all of it, so I’m planning to go back as soon as possible … despite of colera … and if God provides more I’ll go again, even though passing the border with food on a truck is not exactly fun, but it’s worth it …

 

Greetings from the crazyness … 🙂

 

Love & blessings,

Claudia





Neuigkeiten Oktober 2008

1 01 2009

Hallo ihr Lieben!

 

Endlich …

Wie immer wollte ich schon lange schreiben, kam aber einfach nicht dazu …

 

Vielleicht koennt ihr euch erinnern, ich hatte erst nur einen Flug nach Johannisburg. Bis dahin war auch alles kein Problem. Ich dachte, ich bezahle wie abgemacht dort am Flughafen mein Anschlussticket nach Chimoio in Mosambik, aber … Fluege nach Chimoio waren leider gestrichen … komplett … willkommen in Afrika dachte ich mir … musste mir wohl was anderes ueberlegen … so flog ich halt stattdessen nach Beira und von dort aus weiter mit dem Bus … holte in Chimoio mein Auto ab … und wir fuhren voll beladen mit Leuten und Essen nach Catandica … .

Dann die Frage, wie es wohl in meinem Haus aussieht, was noch da ist, wusste ja schon, dass einige Leute sich meiner Habseligkeiten bedient hatten waehrend ich nicht da war … leider war wesentlich mehr geklaut worden als ich gedacht hatte … na, ja, immerhin mein Bett war noch da (wenn auch ohne Decke und Kissen) und meine Gitarre … kann also weiterhin den Herrn preisen … 🙂

 

Unseren Kindern geht es gut … werden immer mehr … haben jetzt ja auch mehr Betten … 🙂

Letztes Wochenende hatten wir Besuch aus Amerika bei uns in Catandica

Der LKW kommt auch bald … ist schon gekauft … 🙂 … wir hatten voruebergehend einen anderen gehabt, der dann aber von anderen Leuten beansprucht wurde … okay … dachte mir, Gott weiss, dass wir einen brauchen … Er wird uns einen anderen geben …

so war es auch … an demselben Tag, an dem ich die Schluessel des LKWs uebergab bekam ich eine Email von Freunden, mit der Frage wieviel denn ein gebrauchter LKW in Mosambik kosten wuerde … mitlerweile haben sie das Geld geschickt … Gott ist treu!!

 

Ich war viel unterwegs … Gemeinden besuchen und Essen an die Waisenkinder in unserer Provinz (Manica) verteilen … 

 

Gott hatte gemeint, ich sollte zuerst nach Machaze gehen … verstand dann spaeter auch warum … obwohl es schon spaet war wusste ich wir mussten noch an demselben Tag dort ankommen … nach Stunden im Stockdunkel auf unbefestigten Strassen mit endlosen Schlagloechern kamen wir um 21 Uhr auch endlich an. Der Pastor war bereits schlafengegangen, um am naechsten Morgen um 4 Uhr in den Busch zu gehen, versuchen ein wildes Tier zu jagen, um es gemeinsam mit seinen Kindern zu essen, um nicht zu verhungern. Seine Tasche hatte er schon gepackt. Waeren wir nicht in der Nacht noch angekommen haetten wir gar nix machen koennen, weil er die Listen hat, die Kinder kennt … . lohnt sich doch immer auf Gott zu hoeren … vielleicht noch zur Erklaerung, in Machaze gibt es kein Telefon …

Wir fanden eine voellig entmutigte Gemeinde vor … nach dem Gottesdienst nicht  mehr … strahlende Gesichter … ich hoerte nur noch Kommentare wie “Gott gibt es” … “Gott hoert unser Gebet” … viele Leute dort waren schon verhungert oder vedurstet (gibt naemlich auch kein Wasser bzw. wenn man welches will muss man 2 Std mit dem Fahrrad fahren und sich welches holen) … dennoch hatte Gott unsere Kinder bis zu dem Zeitunkt bewahrt … ich dachte mir, Gott kommt immer rechtzeitig … 🙂

 

In Sussungenga

hatten zuerst kleine Schwierigkeiten die Gemeinde zu finden, aber wie immer schafften wir es mit Gottes Hilfe … die Gegenwart Gottes war extrem stark … viele hatten eine Begegnung mit Gott, wurden neu erfuellt oder geheilt …

 

In Gondola

dort gibt es eigentlich immer eine gute Ernte … ausser dieses Jahr … zudem war einige Wochen zuvor ihr riesiger Getreidespeicher komplett niedergebrannt, sowie auch viele Haeuser … Hunger ueberall … eigentlich haette ich darueber nachdenken sollen, wo wir Mais fuer 200 Kinder herbekommen werden … bin aber wie immer einfach los, im Vertrauen … hatte auch gar keine Zeit mir gross Gedanken zu machen …

es war bereits 4 h nachmittags (um 5.30 h wird es dunkel und dann klappen die Gesteige hoch) … nun … genau in dem Moment, als wir dort auf dem Markt, wo es so gut wie nix gab, ankamen, kam auch ein grosser LKW an … ich fragte mich noch, was der hier wohl wollte … es stellte sich heraus, er war voll mit Mais beladen … !! Die Leute, die mit dem Mais Profit machen wollten draengten sich (guenstig erwerben, danach fuer einen Schweinepreis an die Bevoelkerung verkaufen) … wir sprachen mit dem ‘Besitzer’, uns doch bitte 200 Eimer guenstig zu verkaufen (man kauft hier pro 20 kg Eimer) … Gott gab uns Gunst … er gab uns zuerst soviel wir wollten, dann erst den anderen … so luden wir die Saecke direkt hinten drauf auf mein Auto … 6 x hin und zurueck … innerhalb von 1 Stunde hatten wir alles … das war echt ein Wunder … man kann dafuer auch 7 Stunden brauchen oder mehr … Gott wusste, das wir dafuer keine Zeit hatten … wir begannen mit dem Gottesdienst … und Gott war da … die Verteilung ging ubernatuerlich schnell … innerhalb von 2 Stunden gingen alle uebergluecklich nachhause … .

Interessanterweise versuchte genau an dem Abend jemand, waehrend wir in Gondola waren, dem Ort, wo so viel niedergebrannt war, an/in meinem Haus zu zuendeln, kam aber nicht sehr weit … Gott sei Dank!!

 

Wieder in Zimbabwe

Ich bekam einen Anruf von einem englischen Ehepaar, die zu dem Zeitpunkt in Malawi feststeckten, weil ihr Auto kaputt war … Gott hatte ihnen gesagt, sie sollten Essen nach Zimbabwe bringen, dann wuerde Er sich um ihr Auto kuemmern … jemand hatte ihnen meine Telefonnummer gegeben und gemeint, ich koennte ihnen weiterhelfen … .

Das Organisieren an sich kein Problem … Maismehl, Bohnen, Oel, Reis … einen LKW gemietet … wohin mit der Ladung weiss ich auch … was ich aber auch noch nie gemacht hatte, war einen mit Essen voll beladen LKW ueber die Grenze zu bringen … .

So brachen wir gemeinsam auf, als dumme Auslaender nicht wissend, das an dem Tag ein Feiertag war und somit selbst das Zollbuero geschlossen hatte … von dem Besitzer, der Maismehlfabrik (der uns uebrigens das Maismehl unter den Produktionskosten verkauft hatte) hatte ich eine Telefonnummer eines Zollbeamten bekommen, bei dem ich mich melden sollte … der war aber leider in Beira an dem Tag … vermittelte mich jedoch weiter … in Manica (wo der Zoll ist) angekommen, traf ich mich dann mit der Frau eines Zollbeamten, die zwar selbst auch nichts fuer mich tun konnte, aber meinte, ich sollte warten, sie wuerde mit dem Direktor der Zollbehoerde reden, der allerdings zur Feier des Tages gerade eine Ansprache hielt … 2 Stunden spaeter kam er dann auch und war tatsaechlich bereit mein Anliegen an seinem freien Tag zu bearbeiten (ohne Bestechungsgeld!) … er gab mir ein Papier mit seiner Unterschrift, mit dem wir problemlos durch alle Kontrollen auf der mosamikanischen Seite kamen (erst jetzt im Nachhin habe ich herausgefunden, welche Papiere wir alle nicht hatten … vielleicht naechstes Mal) … er hatte auch extra bei den Grenzbeamten angerufen, dass ich auch wirklich kein Problem haben wuerde … erste Huerde geschafft!! Halleluja! Auf der anderen (zimbabwianschen) Seite war es nicht so einfach … man sollte meinen, sie waeren dankbar, wenn jemand Essen fuer Waisenkinder ins Land bringt … aber da haben sie ja nix davon … wir brauchten ganz schoen lange, aber schliesslich und endlich liessen sie uns durch … . Wir fuhren die ganze Nacht durch … luden einen Teil in Gweru ab (von 2 bis 5 Uhr morgens) … in der Zwischenzeit wurde ich noch angewiesen, den Pastor kennenzulernen … er kam extra um 3.30 Uhr, mit Anzug und Krawatte bekleidet … in der Zwischenzeit hatte ich Kaffee fuer alle Beteiligten gekocht … ich selbst im Halbtrancezustand … anschliessend weiter nach Harare … insgesamt wurden wir nur ein einziges Mal von der Polizei angehalten und die waren erstaunlicherweise nett zu uns … ansonsten fuhren wir einfach durch … . Spaeter erzaehlten mir meine Freunde in Harare, das wenn irgendjemand gewusst haette, was wir auf dem LKW hatten, das, was keiner dort mehr hat momentan, aber jeder will, wir jetzt wahrscheinlich bei Jesus waeren … 🙂 

Wir hatten ne gute Zeit mit den Kids … strahlende Gesichter … 🙂 … wir gaben an 4 Waisenhaeuser, Waisenkinder in Familien und an Aids erkrankten Witwen … .

Es ist schon krass in einem Land zu sein, wo die Menschen fast ueberall am verhungern sind. Die ganzen grossen Hilfsorganisationen wurden in der Zeit der Wahlen aus dem Land rausgeschmissen, weil ja keiner sehen sollte, was dort wirklich passierte … ausserdem gab und gibt es ja wirklich keine Not dort … ha ha … und bis jetzt ist noch keine zurueckgekehrt … unsere Freunde erklaerten uns, sie muessen sich neu bewerben … ausserdem haben sie nach wie vor (wahrscheinlich berechtigte) Bedenken, dass wenn sie was bringen, es einfach von der Regierung beschlagnahmt wird, sodass keiner was macht … . Mir ist durchaus bewusst, dass das, was wir brachten ein Tropfen auf den heissen Stein ist, aber zumindest hilft es einigen Kindern und Witwen einige Zeit zu ueberleben … .

Gott ist gross, ich will ihm die Ehre geben, denn ohne seine Hilfe, die Gunst, die Er uns gab bei den Behoerden, seinen Schutz und Bewahrung haetten wir das niemals geschafft!!

Ein Wort an alle Jesus Freaks, die auf dem Freakstock gespendet haben … nachdem das Geld gerade rechtzeitig kam, habe ich einen (kleinen) Teil des Geldes genutzt, um was mit den Englaendern zusammenzumachen, weil der LKW sowieso gemietet war, ich geh aber nochmal Ende des Monats mit einem groesseren LKW, wahrscheinlich am Dienstag, den 28. Oktober  fuer ca. 2 Wochen… ich schick aber noch ne Mail rum, damit ihr auch mitbeten koennt, weil ohne Gebet … 😦 .

Wegen mir, wenn Gott finanziellen Nachschub schenkt wuerde ich auch gerne nochmal gehen … die Not ist so gross …

Brauche auch noch ne Loesung fuer meinen Pass, weil der naemlich voll ist …

Bilder kommen noch und einen kleinen Film haben wir auch gedreht …

 

Soweit mal …

vergesst mich nicht …

 

Liebe Gruesse von

Claudi





news October 2008

1 01 2009

Hello everyone,

 

yes, I am back in Mosambique, for quite a while already, to tell you the truth …

I’ve just been so busy, forgive me …

 

Our children are well …

Things are growing in Catandica

I have another “pet”, I was offered a goat in one of the churches, where I was preaching, a black and white one, I like it … 🙂

We also bought construction material for two new buildings, a small clinic and a house for the many people that are living with us to help us to take care of our children… right now we have nowhere to put them, so at this point they’re moving around from one room to another, depending on which one was needed, which is not so nice … now we need to pay construction workers …so as soon as we can do that, we’ll start building … then God can still provide for the roof as we go …

God gave us a 3.5 ton truck … I just got a phone call from Maputo half an hour ago … it is already bought!! We had another one last month, I was told that it would stay with us in Catandica, but it only ended it up staying with us for about a week, then it had to go back to where it came from, which was a bit unfortunate, but I knew that God knows that we really needed a truck there … so I kept trusting Him that He would give us another one and He did! Actually, the very day, we handed over the keys I got an email from friends asking me how much money I’d need to buy a truck and they already sent it … God is faithful!

 

 

I’d like to share with you a little bit of what happend when we went out to distribute food in our province, the province of Manica this past month…  

 

First we went down to Machaze, in the far south of the province of Manica, As we were getting close I felt the spiritual warfare and started to pray in tongues. For the rest of the drive we sang, worshipping the Lord, while we were trying to handle the road full of rocks and potholes. Even though it was already late I felt we needed to still drive all the way to the village where the districtal pastor lives. Getting there at 9 p.m everyone was already asleep, but of course got up to greet & meet us. We laid down to sleep without haven eaten anything, like the people there. I felt like it was suffering alongside of them.

Later we found out that it was the grace of God that we got there that night, the Holy Spirit leading us ’cause the next morning we wouldn’t have met the pastor anymore. There is no phone reception there, so we couldn’t tell them ahead of time that we were coming. He already had his bag packed to leave at four the next morning to go to the bush to hunt some wild animal so that he and his children wouldn’t die. Many people have already died of hunger and thirst there.

He made quite an effort in the early morning hours the next day to get everyone together, but then told me that there really isn’t any food for us to buy. Well, I thought, I understand that it will be difficult to find food, but I am sure there will be a way, we will find some somewhere, God surely sent us here for a reason. So I said to him, let’s go to the market and buy some bread for breakfast. As we were there I was looking for maize at the same time and guess what, we discovered some, somewhere, just about enough to feed every child. God knows and He cares, He is a Father to the the fatherless, giving them what they need.

It was about time to encourage the church there. They were truely grateful for our visit. Over and over again I heard comments like “God exists”, “He finally heard our prayers”. I think sometimes God wants to use us to be the answer to someone’s prayer, God’s hand to them.

 

When we got to Gondola God did another miracle. We took a long time to fix something on the car, so we got there much later than we’d have liked to. People were waiting since the morning. Getting there at 4 p.m I found out there were 180 children to receive food. I know these markets, at this time of the year there isn’t much to buy, a few bags of dried maize at the very most, but I didn’t have time to worry about that. Also just before we came there the big maize storehouse had burned down, so there really wasn’t anything. Anyways, the moment I got out of the car, a big truck loaded with lots and lots of bags with dried maize just showed up!! They had enough … and they gave us as much as we wanted, before attending anyone else and for a good price! Within 1 hour we quickly made 6 trips back and forth from the market to the house where we distributed the food (it would have been a bit easier with a truck, but praise the Lord anyways!), then encouraged them with the word and gave out the food. Everyone went home rejoicing … 🙂

 

We had an amazing service in Sussungenga … the presence of God was so strong … people were just with Jesus …

 

 

I went to Simbabwe again …

I got a phone call from a very nice english couple while they were still in Malawi, stuck with their broken down car, asking me about Simbabwe and how it could possibly be done to take food there … . Well, I have done a lot of food distribution, but I had never tried to get things across the border, which is quite a challenge as I found out later … .

After organising the food (150x50kg bags of flour, beans, oil, rice and other things) and an 

8 t truck, we hit the road … on a public holiday … just that we didn’t know that … and on public holidays even the customs office is closed … to make a long story short, the director of customs was willing to attend me, on his day off! Without God giving you favor and touching some people’s hearts you don’t get something like that done, so thank God! He gave me a paper with his signature and even called the people at the border, making sure we’d pass. This man is the highest customs official in the province of Manica so everyone has to do what he says … and we passed, without any problems! Only now, afterwards I am slowly finding out how many papers we’ve never had … 🙂 … we’ll try next time … . 

On the simbabwian side, another challenge … it took us quite long, but f i n a l l y they let us through … . It was already late afternoon, so we had to drive throughout the night … we stopped in Gweru on the way, unloading half the load (4 t) from 2 – 5 a.m … I was making coffee for everyone … I also had to meet their pastor … coming at 3.30 a.m, fully dressed in suit and tie … me half awake, half asleep … . Then we contined to Harare, getting into there at 11 in the morning … we distributed food to the orfans who stayed with families in the community (they have exactly the same program as we have in Iris in Mosambik) … .

So many happy faces 🙂 … most of them haven’t had food for quite a while … . At this point people are ready to do almost anything, to have even 5 kg of maize flour … if they have it they’re hiding it away so noone sees it … . God was totally protecting all the food, not one bag disapeared! We just drove through the police stops … being stopped only one time … and then not asking much about the load on the truck … if it had been discovered we might  all be with Jesus now … 🙂

I went into the shops again, wanting to see what was there now … not much … and what there is is so expensive that hardly anyone can afford it … to give you some examples … a packet of spaghetti is about 15 USD, so is a 2 l bottle of cooking oil, or 10 kg of maize flour which is there basic food to fill the stomach (lasting an average family for 3 days) … they’re only earning about 20 USD per month though, if they have a good job … for most of them due to the inflation with their salary being in simbabwian dollars they can’t even get a can of coke with it at the end of the month … .

The other major problem is that there is no more medication at all in any of the hospitals. There are a few private clinics who have a little bit … at prices … who can afford that?!

I will go back at the end of this month … maybe on the 28th … I still have an offering that was taken at a conference and given to me to take food to widows and orfans in Simbabwe while I was in Germany in august … please pray that God will protect us again, that we’ll be able to pass the border and everything goes well … . Also if you feel led to help the people in Simbabwe I wouldn’t mind to take another truck there … let me know … the situation is very critical … and all the big humanitarian aid organisations have been kicked out the country during the time of the elections so that noone would see what was happening, so now they have to reapply … if you have heard anything else, it’s just publicity … unfortunately … .

Coming back from there yesterday my heart is full of gratefullness to God. Our God is BIG and He is FAITHFUL!!

 

God bless you more,

may you be filled with the love and the power of God making a diffrence where you are!

Greetings from Mosambik,

Claudia





Neuigkeiten Juni 2008

1 01 2009

Hallo ihr,

 

wir wollten ja eigentlich nochmal nach Zimbabwe im April, war aber einfach nicht möglich …

 

Statt dessen war ich auf einer Hochzeit, auf die ich zum Predigen eingeladen wurde … es ist schon lustig, wenn man auf einer Hochzeit predigt, wo man das Brautpaar gar nicht kennt, aber immer mal was neues (zur Erklärung: sie baten den leitenden Pastor der Provinz Manica, in der ich wohne, mich einzuladen, weil sie von mir gehört hatten) …

 

Ich war auch nochmal in Tete gewesen, Gemeinden besuchen, die wir letztes Jahr gegründet hatten … gut zu sehen, daß sie noch existieren und sogar gewachsen sind …

 

Im Mai hatten wir dann ja unsere Konferenz in Catandica … war schon alles ein bisschen Caos mit für so viele Leute zu kochen, aber Gott war da und darum gehts ja … Samstag auf Sonntag wurde die ganze Nacht durchgesungen und getanzt … um 2 Uhr dachte ich mir dann, ich würde doch gerne noch ein bisschen schlafen, gibt ja auch ein Leben nach so einem Event … um 5 Uhr wurde ich allerdings wieder aus dem Bett gehauen … ” Mana (d.h. Schwester) Claudia, aufstehn, du musst taufen” … aah … ok … sie waren schon alle zum “Fluss” runtergegangen … kurz im Halbschlaf etwas über Taufe erzählt und dann zusammen mit einem von den Pastoren rein ins Wasser … es war so kalt … und das Problem ist ja, wenn man derjenige ist, der tauft, dann bleibt man darin stehen bis alle getauft sind und bei 30 Täuflingen dauerte das schon ein bisschen … k a l t !!

Aber für Jesus machen wir doch alles …

 

Ich war auch nochmal einige Tage in Beira/Dondo gewesen, um meine Freunde dort zu besuchen … anschliessend 4 Tage in Nhamatanda, immer 2 x am Tag predigen … es ist schon der Hammer, obwohl ich ja schon öfters predige erzähle ich nie das gleiche … Gott gibt mir immer was Neues, Frisches … . Da “meine Autopapiere” noch nicht da waren (hatte nur temporäre gehabt für 1 Monat, dann musste ich auf den eigentlichen Fahrzeugbrief warten), halt wieder mit “öffentlichen Verkehrsmitteln”, mit dem Fahrrad oder zu Fuss … die Mosambikaner sind immer ganz beeindruckt, dass ich mich als Weisse darauf einlasse … aber ich denke mir, Gott hat mir 2 Beine gegeben, dann kann ich sie auch benutzen …:-). Gott ist ja auch nett, ich habe ihm nämlich regelmässig gesagt, dass wir jetzt keine Zeit haben hier lange rumzuwarten und dann kam auch immer gleich was, was uns alle mitgenommen hat, selbst spätabends, wenn es eigentlich unmöglich ist, sind wir noch

 weggekommen … . An dem letzten Abend hatten wir ein interessantes Gespräch, nach der Predigt usw., wartend an der Strasse, mit einem lebendigen Hühnchen in der Hand, das mir als Dankeschön mitgegeben wurde … “Mana, Claudia, um diese Uhrzeit gibt es hier kein Auto oder Bus mehr” …”Ja, ich weiss, normalerweise gibt es das nicht” … Sie versuchten mir klar zu machen, ich hätte einfach keine Ahnung und es wäre besser zurück in das Haus des Pastors zu gehen und dort zu schlafen … dazu hatte ich aber überhaupt keinen Bock … ich wollte meinen Schlafsack haben … ich hatte nicht einmal eine vernünftige Jacke dabei, weil ich die gerade in der Woche zuvor hergeschenkt hatte … ich sagte zu Jesus “du kannst das doch machen, das jetzt ein Auto vorbeikommt, bitte!” … ich sagte, wir warten … sie waren gar nicht begeistert … und siehe da auf einmal tauchte ein Auto auf!! Der Fahre versuchte nicht mal uns abzuzocken, geldmässig, wir gaben

 ihm schon was, aber nicht übermässig … unser Papa im Himmel weiss, was wir brauchen … 🙂 . Alle Dinge sind möglich, dem der da glaubt!

 

2 Tage bevor ich weg musste, wegen “Heimaturlaub” kam dann doch endlich der langersehnte Fahrzeugbrief! Halleluja! Da mussten wir doch wenigstens noch einmal evangelisieren gehen … die Anlage hinten auf das Auto draufgepackt … losgefahren bis zur Tankstelle … dort trafen wir das restliche Team … kein Benzin mehr im Generator … keiner hatte Geld … Disskussion … ich hatte den perfekten Frieden in mir … auf einmal tauchte unser pakistanischer Freund Ahktar auf … bla bla bla … was unser Problem ist? … wir haben kein Benzin für den Generator … wieviel braucht ihr denn? … 2 Liter … gab uns 100 Metecais … das Problem war gelöst … wo wir denn jetzt hinfahren? … in die Richtung … ich deutete nach rechts … hatte den Namen des Ortes schon wieder vergessen … ob wir ihn mitnehmen können, weil der sein Fahrer seit heute morgen nicht mit dem Auto zurückgekommen ist … klar … sein Auto tauchte nicht auf, aber dafür blieb

 er zwangsläufig bei unserem evangelistischen Meeting dabei, hörte die Botschaft, sah die Heilungen und stellte natürlich hinterher viele Fragen … ich erzählte mein Zeugnis, was auch ganz gut auf sein Leben passte und er verstand, das er suchen kann, wo er will, in allen Religionen, es aber einfach keinen Retter gibt ausser Jesus, niemand sonst für seine Sünden gestorben ist … jetzt muss er sich halt entscheiden …

 

Vielleicht noch kurz was zu meinem Fuss und so, weil ich euch das ja geschrieben hatte … es war schon echt doof, weil die Wunde einfach nicht heilen wollte und ich mich auch so nicht so fit gefühlt habe … irgendwann dachte ich mir dann, ich hab keine schlaue Idee mehr, medizinmässig gibts hier in Mosambik einfach nix … so hab ich eines nachts, als ich mir dachte, jetzt reichts, einfach mal ein paar sms losgeschickt mit der Bitte um Gebet und am nächsten Morgen hab ich mich gleich viel besser gefühlt und das mit der Wunde erledigte sich dann auch von selbst, heilte, auch ohne Crems & Zeugs … danke, Jesus!

 

Gott hat uns echt gesegnet dieses Jahr …

geistlich: wir durften neue Gemeinden gründen, sowie viele bestehende besuchen, Menschen wurden geheilt, einen Dienst in Zimbabwe beginnen …

emotional: ich konnte den Wahnsinn des alltäglichen Lebens in Afrika ganz gut nehmen …

materiell: neue Häuser (eines für Gäste, ein neues Haus für Jungs, momentan wird grad noch das Mädelshaus umgebaut & schön gemacht), “mein” neues Auto :-), zum ersten Mal Schuluniformen und warme Jacken für alle unsere Kinder (ja, in Catandica wirds echt kalt wegen den Bergen), neue Matratzen, Leintücher und Decken für alle, Betten werden gerade noch gebaut …

 

Wenn ich wieder da bin und wir jetzt ja ein Auto haben wird es mir bestimmt nicht langweilig werden, hab schon viele Pläne … erneut nach Zimbabwe, Inhaminga, Caia, Machaze, Manica, Tambara … bin auch wieder gebeten worden, doch das Unterstützungsprogramm für die 5000 Waisenkinder (oder 7000) in Tete weiterzumachen … wir wollen eine Küche mit Vorratskammer/Lagerraum bauen, weil es einfach doof ist Lebensmittel und Töpfe im Haus zu lagern, da das leider die Ratten anzieht, was natürlich nicht so toll ist für die Kinder … auch hat uns das lokale Krankenhaus gefragt, ob wir uns nicht vorstellen könnten eine kleine Klinik, erste Hilfe Posten aufzumachen, müssten wir halt nochmal ein kleines Haus dafür bauen, Medikamente würden sie uns kostenlos zur Verfügung stellen soviel wir wollen, einen Krankenpfleger, der die Arbeit machen würde haben wir schon … das wär schon cool, weil so die Leute aus der Community zu uns kommen und ausserdem

 die medizinische Versorgung unserer Kinder sichergestellt würde … mit dem Bau eines Zaunes und Haus für die Hühner, die wir halten und verkaufen wollen haben wir auch begonnen …

das reicht mal … ich denk, ihr seht schon, mir wird nicht langweilig 🙂

 

Ich freu mich euch zu sehen und/oder von euch zu hören …

Liebe Grüsse von

Claudi





news June 2008

1 01 2009

My dear friends,

 

it’s been a long time, I know … so many things have happened … as always …

 

We had planned to go back to Zimbabwe in April, but the Lord didn’t allow us … it really was like that … there is always a new experience … we still have plans though for another trip this year … probably in november … I might also go just for a couple days at the end of august when I am back in Mosambik …

 

Yes, I am not in Mosambik right now … I left a couple days ago to be in Germany (or I should better say in Europe) for a few weeks, maybe 2 months, visiting my family, my many friends, speaking at diffrent churches … enjoying the luxuries of life and the good german food for some time, I admit … it’s nice to take “real showers”, with hot water (!), not to sit in the dark at night, but simply move a light switch “let there be light … and there was light” … 🙂

also life here is a lot less dangerous, no scorpions, no snakes, no malaria and many other things … many times when I walk to my little house at night in the dark I am thinking ” Lord, you must just protect me … what can I do? I can see nothing 🙂 …”

 

 

Just a few things …

 

In April I was invited to preach at a wedding … I didn’t even know these people … they spoke to our provincial pastor and he to me … they were so happy that I came … funny, I thought, to preach at a wedding where you don’t even know the couple that is getting married …

Then I went back to the province of Tete, visiting some churches we had planed last year … it’s good to see that the churches we planted still exist and have grown …

 

In May we had a conference in Catandica … oh, it was good to gather the churches, teaching & strengthening them, some we had planted this year … after dancing all night from saturday to sunday early sunday morning they woke me up (after sleeping for about 2-3 hours) … “Mana Claudia (sister Claudia), get up, you need to baptise … ok … they had already gone to the “river” … oh, it was cold … I explained some things about baptism … and there I went with one of the pastors, into the cold water … and you know, when you are the one who baptises you stay there until everyone has been baptised … 🙂

 

After that I went to a district called Nhamatanda (in the province of Sofala where I lived before), for 4 days, preaching at 2 churches a day … I am amazed, that even though I am preaching a lot these days I have never preached the same message, there is always fresh bread from heaven for God’s people … we had a good time fellowshipping … many talks with the leaders, healings, deliverances … our God is a faithful God!

Since “my” carpapers weren’t ready (I was only given temporary ones, but they had expired) we had fun walking long distances together or going by bike (the mosambican were impressed :-)) … also where there was transport we took it … I don’t know how to explain this to you, but these things are not so easy ’cause there are no shedules, timetables … you just arrive at the road, wait there until a car or truck shows up and is willing to take you … I said to Jesus, that we really don’t have time to wait for transport, He has to organise that and everytime a car that took all of us came right away – that is a miracle!! Even late at night … one church had already prepared food for us, so we decided to stay … the team looked at me a bit worried, but I assured them “don’t worry God knows we need to get back home, there will be a car” … and of course there came one!! 2 days later … same situation, but worse, it was really late, we were at a road,

 but in the bush, far of the main road … there you better had faith or you could have become worried … we had discussions … the others were trying to convince me to go back to the pastors house of that village and sleep there … but I thought, I don’t want to sleep there, I want my blanket, it’s freezing cold (yes, it gets cold in Africa, incase you didn’t know) … I told them, God will send us a car … there was none insight of course … they looked at me as if I was out of my mind … I knew, they thought, that I didn’t understand that there were no cars on that road at that time, but I knew that, just that I thought my daddy in heaven could just send one … and He did!! All of sudden a car showed up and took all of us for only a little bit of money! If you don’t have faith I think it’ll be dificult to minister in Africa … . But thank God all things are possible for those who believe!!

 

 

Looking back I am very grateful to the many blessings the Lord has given to me and us this past year … let me share some with you …

spiritually … planting new churches and visiting many …

physically … the only time I wasn’t doing too well was when I got back from the conference in South Africa at the end of march … I had a wound on my left foot, below the ancle that just wouldn’t heal and also generally my body wasn’t feeling very good during this time, but when I asked some people to pray I was much better the next day and the day after that it was all gone! praise the Lord!

emotinally … I was quite okay living in the madness of the every day life in Africa …

financially … first my own little house, then we built a house for guests, a new house for the boys, I was given a beautiful red car, new beds, sheets, blankets and matraces for all our kids, also this has been the first year to have school uniforns and warm jackets (it gets quite cold in Catandica because of the mountains) for ALL of them … right now we are rebuilding the girl’s house, putting in walls, so we’ll have a living room area in the middle and 4 bedrooms (2 on each side), an inside bathroom (which is something very rare and special in Mosambik) …

our well has just been finished so we’ll have water on our property now …

now we just need electricity … if you want to pray for that … the line is only 450 meters away, but somehow … I have no more ideas how to convince the “electricity company” (don’t know what this is called in english, sorry) … we tried everything, we bought posts, we payed, we waited, the cable exists … we showed up in their office at least once a week … I have no more ideas what to do, only to pray …

Also, when I’ll be back we’d like to build a kitchen with a store room ’cause right now the only place where we can keep the pots & food is inside the kids house which draws the rats and that is not good), build a small clinic (we were asked to do that by the local hospital in Catandica … they will give us free medication … so basic medical care for our kids won’t be a problem, also people from the community will be able to come to our center … we must just build a small house for it ’cause the nurse can’t see patients open air 🙂

Besides that, we have lots of ideas of things/projects to do which will hopefully raise money in the end so the work in Catandica can happen without funds from the outside in the long run … we want to have a “bakery” (the oven already exists), have started to build a place where we want to raise chickens, would like to buy a truck which others can hire, so the profit can go into the ministry (taking care of the orphans, evanglism, visiting/training the believers in the churches)

 

Let me share one last thing with you …

2 days before I left I finally got the car papers, so we thought let’s go somewhere to plant a church … 🙂

All the sound equipment was put unto the car … we stopped at the gaz station to pick up some more people who had waited for us there … then I was told there was no gaz in the generator … so we stood there ’cause nobody had money for it … people were argueing, talking about going back home … I had perfect peace even though the situation really wasn’t good … then our friend from Pakistan showed up, asking me what the problem was … I explained … we kept on talking … then he asked again, what we’d do now … I said, we might go back home … “well, how much money do you need?” … “about 3 Dollars” … we bought 2 liters … “where are you going now for your evangelism?” … “that way”, I pointed down the road … I had never been there, so I didn’t exactly know either, just that it was that direction … “can I come with you? I’m looking for my car, my driver took it this morning and I don’t know where he went, but he drove that direction”

   “sure, come with us, we’ll give you a lift” … we drove all the way to the place where we did the evangelism, but no car … so he ended up staying with us the whole time until we drove back, he listened to the message, saw people getting healed … and of course asked many questions afterwards … I was able to share my testamony and he  understood that there is no other saviour, only Jesus! He is not a christian, never wanted to know anything about our faith, but God has his ways … 🙂 … now he needs to make up his mind …

 

I bless you in the name of Jesus!

Love, Claudia